BLOG 2026 (685+)

Galerie 250/3 > BLOG = Aktuelle Sichtungen, Infos und News als Tagebuch

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Nachfolgend die Beiträge vom DRITTEN Quartal 2026 

(350 Bilder davon im 1.Quartal und 205 Bilder im 2.Quartal)

nun mit funktionierendem Link
nun mit funktionierendem Link
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Update 15 07 26

Heute habe ich mich mal aufgemacht, den Ersatzverkehr vom RE 44 zu beobachten. Für ein paar Wochen fährt ein privates Unternehmen (Lok-Partner) mit zwei Zuggarnituren Pendeldienste als RE 44 zwischen Moers und Bottrop, also vom Niederrhein ins westliche Ruhrgebiet. An einem Zug hängt zur Zeit die 110 448 von TRI Tobias Richter und am anderen Umlauf die 111 130 desselben Eigners TRI. Beide Züge haben das Potential, in naher Zukunft noch Überraschungen auf Lager zu haben, was Lokomotiven und Wagen betrifft . . . Heute also wurde schonmal was festgehalten und das ganze Prozedere studiert:

<685> Die Fotosession fing schon gut an in Rheinhausen Ost am Bahnsteig = 110 448 summt nach Moers mit einem Zug, der von vielen Fahrgästen SEHR geschätzt wird, auch wenn er schon viele Jahrzehnte alt ist, denn er hat ZWEI VORTEILE = Er hat die klassische, immer funktionierende Klimaanlage und er ist SAUBER bis in die letzte Ecke, das wird auch vom normalen Publikum anerkannt und überall lobend erwähnt ‼️
<684> Sie wird gleich den Haltebahnhof Rheinhausen erreicht haben, hier in “Ost” fährt sie durch
<683> Da stehts geschrieben: RE 44 nach Bottrop. Also ein Zug in die Tropen.

In die TROPEN ??

Ja, natürlich: Nach Bottrop, Castrop, Waltrop, Frintrop, Mantrop, Höntrop, Sintrop, Uentrop, Finnentrop, Hattrop . . .

😳🤣

<682> Und so siehts aus bei der Rückfahrt, alles war etwas strubbelig geworden durch kurzzeitige Sperrungen der Strecke wegen “Personen im Gleis”, was hoffentlich keine Fans waren, die etwas übertrieben haben . . .
<681> Etwas später scherte auch 111 130 in den Umlauf mit ein, hier ebenfalls als Nachschuß
<680> Die 110 präsentierte sich beim nächsten Umlauf großartig, das wollte ich auch von der 111 meinen, da war Petrus aber anderer Meinung
<679> Denn als die 111 um die Ecke kam, hörte ich hinter mir ein bekanntes Brummen . . . NEIN, das darf es doch nicht geben . . .
<678> Aaahhhh . . . muß denn diese saudämliche Schüssel ausgerechnet jetzt durchs Bild brummen, ja ist es denn die Possibility
<677> Und siehe da: Er hat noch etwas nachgeholfen
<676> Im Weitwinkel gabs sogar noch ein weiteres Bild, nicht so wie gewollt, aber alles Wichtige ist drauf, okay, ich kann Petrus doch wieder in mein Nachtgebet mit einschließen und konnte auf die Herzpillen verzichten
<675> Da muß als erstes sie hier erwähnt werden: 243 179 von DeltaRail am Beginn einer langen Reise
<674> Gerade ist sie am Containerbahnhof Rheinhausen abgefahren und wird wohl bis zur polnischen Grenze bei Frankfurt/Oder am Zug bleiben – Ein anstrengender Langlauf, der für die 43er aber offenbar kein Problem ist, die kennen die Strecke schon auswendig
<673> Dann war es eine flammneue 159, die des Weges kam: 159 278 von NeoLox, Eigner ELL Wien. Sie ist so neu, daß sie in der Datenbank noch gar nicht erfaßt ist, ich hab sie daher gemeldet mit den Daten “Abnahme 26.06.26 Stadler” und der wahrscheinlichen Fabriknummer 4523 (die aber nicht ganz sicher ist)
<672> Interessant auch sie hier, die hier keineswegs heimisch ist = 223 056 der WLE mit einem Kran
<671> Und dann ist noch 187 538 erwähnenswert mit einem Millionenzug an Autos
<670> Und sie möchte ich noch erwähnen: 266 037 “513-10” für Medway
<669> Und sie hier war natürlich für mich wieder sehr interessant, ich hatte sie länger nicht gesehen = Eine 001! Es ist die erste eines Umbauprogramms zur Modernisierung von West- V100 zur Baureihe 209, zu dem ich HIER etwas ausführlicher berichtet habe
<668> Sie hier war vorher mal die Bundesbahn- 211 162 und an den Drehgestellen kann man noch gut erkennen, daß sie von einer V100 stammen. Weil sie damals die erste des Programms war, bekam sie die Nummer 209 001 und läuft immer noch als “NIAG 4”
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Update 14 07 26

Ich habe in diesem Jahr zwei kurze Familienreisen auf die Insel unternommen, bei denen es in der Hauptsache NICHT um Eisenbahn ging, aber dennoch ergab sich eine Auswahl von 200 Bildern, die nun aufgearbeitet und betextet zur Verfügung stehen. Dabei sind die ersten Einsätze der Baureihe 248.5 (noch mit IC1- Wagen!) und die letzte offizielle Phase der Baureihe 218, allerdings auch Einsätze von 218ern NACH dem eigentlichen “Aus” dieser Baureihe, denn so ganz kann sich die Bahn noch nicht von diesen Boliden trennen, es verbleiben zuviele Lücken. Hier ist der Link zur neuen Galerie, der natürlich auch über den Ordner 04 “Sylt” aufzurufen ist und durch die Listen auf der Startseite (etwas nach unten scrollen)

<667> Ein Beispielbild aus der neuen Galerie wäre z.B. dieses hier: Ich vermute, daß in der Zukunft mal die Frage gestellt werden wird “Wie, die neuen 248.5 sind damals in der ersten Zeit auch noch mit klassischen IC1- Wagen gefahren??” – Dann können wir antworten “Ja, natürlich!”. Hier bleistiftsweise mit dem bekannten 2311, der später dann zum ICE 2311 wurde und eine ICE-L- Garnitur bekam, im März 2026 fuhr er noch klassisch mit älteren Wagen und der flammneuen 248 502
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Update 13 07 26

Am Wochenende an den ersten Langstreckentagen der Talgos war ja (wie beschrieben) Chaos zu verzeichnen und keine verläßlichen Informationen zu bekommen, alles lief durcheinander wegen technischer Probleme, aber auch höherer Gewalt, für die die Bahn Nichts konnte – Wobei “Nichts” ein relativer Begriff ist, denn früher hätte es Pläne “B” in den Möglichkeiten gehabt und Ersatzzüge, die es nicht mehr gibt. Am Montag, den 13. Juli versuchte ich daher mein Glück erneut und siehe da: Es kam was an neuen Bildern zusammen, einige Züge erreichten ihr Ziel:

<666> Der 2311 aus Westerland war z.B. dabei in Mülheim- Styrum. Wenngleich auch reichlich verspätet, erreichte er dennoch sein Ziel. Irgendwas lag in Osnabrück im Argen, dort bekam er die große Verspätung, die er nicht wieder abbauen konnte, sondern an jedem Bahnhof vergrößerte – Und das kann ich nicht verstehen. Auch nicht, wie es sinnvoll sein kann, solche Prestigezüge auch noch mit Leihloks der Konkurrenz fahren zu lassen. Nachtrag: Aber er ist wenigstens angekommen, der 2311 vom nächsten Tag, dem 14. Juni, ist dafür zur Abwechslung mal wieder ganz ausgefallen . . .
<665> Der Zug hatte auch was Neues zu bieten: Auch er trägt seit ein paar Tagen eine weithin sichtbare Kennung der TZ- Nummer “1808”, so wie schon seine Brüder 06 und 07, weitere habe ich noch nicht gesehen, sind aber wohl zu erwarten
<664> Der nächste anvisierte Zug war der 2012, der ebenfalls eine Stunde Plus hatte, wie kann das sein? Wir sehen ihn bei der Einfahrt in Duisburg, Gleis 12, und das war bis zur letzten Sekunde das übliche Ratespiel = Kommt er jetzt auf dem gemeldeten Gleis oder nicht?
<663> Das ist die Vergrößerung der Verspätung aus dem letzten Bild –> Genau eine Stunde. Und einer von den Beiden, nämlich der 2311, hatte auch noch einen verschlossenen Wagen, sprich: Eine defekte Klimaanlage > Das ist dann noch mehr, das ich nicht verstehe. Wie kann bei einem neuen Zug aus Spanien (wo es sicher gute Kühlanlagen gibt) die Klimaanlage an einem 1.te Klasse-Schuhkarton -Wagen15- ausfallen ??
<662> Da ist der 2012 am neuen Motiv von Gleis 12 in Duisburg, bei dem das Wort “Duisburg” an der Fassade mit im Bild liegt. Er hat übrigens den Tz 1815 am Haken
<661> Und bei der Ausfahrt kann man nochmal “Duisburg” mit ins Bild nehmen und im übrigen nur noch staunen: Die Beschleunigung, mit der die Vectronen losballern, die ist mehr als erstaunlich, das galt schon im Besonderen für die sehr schnellen 384 der CD, aber offensichtlich auch für die 248. “Faszinierend!” würde Mr. Spock meinen, kennt den noch Jemand; das Langohr aus “Raumschiff Entenscheiß” oder so ähnlich ?
<660> Dann muß man aber aufpassen, daß man nicht noch ne Aufnahme verpaßt, denn der Zug wird zur Zeit im Sandwich gefahren mit einer weiteren 248, nämlich der 506. Auch aufpassen muß man in Duisburg auf Spinner, die vollbewußt absichtlich ins Bild turnen und auf mein meckern nur mit einem dummen Lächeln antworten . . . je mehr ich mich aufrege, desto mehr freut er sich, der Vollpfosten . . . soll nach Washington gehen, da bekommt er bestimmt einen Job . . .
<659> Eine schöne alte E10 gibts ab sofort täglich mehrfach, solange sie durchhält als RE 44 von Moers nach Bottrop und zurück, aber OHNE HALT in Duisburg, hier fährt er durch! Angeblich wegen der Baustelle. Und wieder ein Ding, was ich nicht verstehen kann
<658> Und dann gabs noch den 2157, einen der allerletzten lokbespannten Wagenzüge, vom Doppelstock- IC2 einmal abgesehen. Er bestand heute aus den Wagen 18-90 190 Apmmz, 29-94 626 Bpmmbz, 21-90 914 Bvmmsz, 20-95 455 Bpmmz und dem Steuerwagen 80-91 121 Bpmmbdzf, womit gesagt ist, daß diese 5 auf jeden Fall NOCH über eine funzende Klimaanlage verfügen sollten
<657> Info 1: Ich habe genügend Bilder vom Fortschritt der Bauarbeiten, bin aber noch nicht dazu gekommen, die entsprechenden Seiten zu aktualisieren, ABER es hat sich auch noch nichts Entscheidendes getan = Man hat den Eindruck, es gebe eine Verzögerung, denn nirgendwo sind angelieferte Bogenelemente zu sehen, die längst hätten angebaut sein können am Bahnsteig 3/4, weil alles dafür Erforderliche vorbereitet ist. Ich bleibhe dran!
<656> Info 2: Ich hätte da mal einen Verbesserungsvorschlag für den neuen Duisburger Bahnhof = Die WARTERÄUME auf den bisherigen Bahnsteigen waren so schlecht gar nicht und sind (insbesondere bei kaltem Mistwetter) gut ferquentiert gewesen
<655> Dies hier ist der LETZTE verbliebene Warteraum auf Bahnsteig 1/2 und er wird (wie alle anderen) weggerissen, wenn der Bahnsteig “dran” ist im nächsten Jahr. In den alten Plänen waren auf den neuen Bahnsteigen sehrwohl Warteräume vorgesehen, aber tatsächlich ist (noch) keiner entstanden, das ist schade!
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Update 12 07 26

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Update 09 07 26 mit Korrekturen vom 11 07 26

Wie wir ja bereits weiter unten gehört haben, wurde die 95 028 aus dem Museum Bochum- Dahlhausen ersetzt durch die 94 1692, die nun ihren Platz im Museum einnehmen wird. Für die 95 hingegen war es heute der letzte Tag im Ruhrgebiet, sie ging auf Reisen in Richtung Osten, nämlich in ihre alte Heimat nach Sonneberg:

Zunächst begann aber alles mit einem Pechbild für mich . . .

<654> Obwohl ich im Ruhrgebiet groß und dick geworden bin, fehlten mir Ortskenntnisse, vielleicht hatte ich sie auch verdrängt. Jedenfalls ging ich (fälschlicherweise) davon aus, der Überführungszug aus Dahlhausen müsse über die S-Bahn-Gleise aus Richtung Steele nach Essen Hbf kommen . . . Dem war aber nicht so . . . Denn plötzlich nahm ich den gewünschten Zug auf einem anderen Bahnsteig wahr, der fuhr also ganz anders, als ich dachte, so ein Mist. Ich glaubte schon, jetzt sei alles vorbei, aber er blieb stehen . . .
<653> Also gab es einen schnellen Sprint auf den anderen Bahnsteig, und Klick, war die 95 schon mal im Kasten. Nun glaubte ich ja noch, der Zug werde jeden Moment weiterfahren, denn ich hatte gehört, er würde in Essen West Kopf machen . . .
<652> Folglich mal schnell alles Wichtige geknipst, wie diesen schönen alten Wagen mit der besonderen Nummer . . .
<651> Und die für eine große Fahrt vorbereitete 95
<650> Dann ging es schnell zur Zugspitze, aber Nix wars mit der Abfahrt, die Lok hatte schon abgekuppelt. Das bedeutete also, daß doch schon hier im Hbf die Richtung gewechselt würde und nicht erst (wie geplant) in Essen West, dem nächsten Bahnhof
<649> Damit war ja wieder Ruhe angesagt und der Zug konnte ohne Hektik in Augenschein genommen werden, dadurch ergaben sich zufällig sehrviel mehr Aufnahmen als eigentlich angedacht waren
<648> Und vor allem konnte ich mich nun um Details kümmern
<647> Wie z.B. den festgelegten Kreuzkopf, der ohne die Treibstange nicht mehr mitlaufen muß
<646> Oder das schöne Nummernschild vor der Rauchkammer, das aber kein DR- “Pockauer” Original aus 1970 ist
<645> Und ich konnte die beste Position für ein Portrait suchen
<644> Dann ergab sich mit 412 221 plötzlich dieses Motiv, das wirklich zwei Welten darstellt
<643> Irgendwann kam die Zuglok in einer Zugpause zurück und blockierte solange natürlich ein dringend benötigtes Gleis
<642> Dann stand der Zug bereit in seiner neuen Reihenfolge, sehr interessiert von vielen zufällig Anwesenden beobachtet und auch vielfach geknipst von allen möglichen Leuten, die nicht so wirklich wußten, was sie da gerade geboten bekamen
<641> Dann gings los, die V100 hatte keine große Mühe
<640> Und so ging die 95 028 nach vielen Jahren der Ruhe mal wieder auf große Fahrt
<639> Sie lief erstaunlich ruhig und (soweit erkennbar) problemlos, was nach der langen Standzeit verwundert = Die Lok war seit Mitte Juli 1983 in Bochum- Dahlhausen zuhause (Dank an Jörg für die Info!), also 43 Jahre lang
<638> Nun ist sie letztmals zu sehen im Westen und rollt zum erst später bekanntgewordenen Ziel in Thüringen . . .
<637> Und war bald darauf verschwunden zu einem Reiseziel, das erst Tage später bekannt wurde: Sonneberg in Thüringen, ihre alte Heimatregion. Würzburg war als Zwischenziel gemeldet, dann ging es weiter: Dem Vernehmen nach möchte die PRESS irgendwo ungestört feststellen, ob diese Lok aufarbeitungsfähig ist, dann werden Entscheidungen getroffen. Wir wünschen ihr jedenfalls alles Gute! Wer weiß, vielleicht kehrt die 95 028 eines Tages mit eigener Kraft als Schmuckstück wieder nach Bochum zurück, wo sie über vierzig Jahre ihres langen Lebens verbracht hat ?! Nachtrag: Zwei Tage später steht sie in Sonneberg/Thüringen am Lokschuppen neben ihrer Schwester 95 009, die ebenfalls den Weg aus dem Westen (Dieringhausen) zurück nach Thüringen gefunden hat. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht, es gibt das Gerücht, daß eine von den Beiden wieder unter Dampf kommen könnte
<636> Und schauen uns ein Bild der Lok an, das sie in ihrer Planzeit Anno 1978 im Thüringer Wald zeigt: Es ist die Einfahrt in den Spitzkehren- Bahnhof Rauenstein mit einem planmäßigen Personenzug ihrer Zeit
<635> Auf diesem Bild ist sie 1985 zu sehen im Museum Dahlhausen, wo sie damals vielbeachtete neue Attraktion war, und das Umfeld Bochum nie wieder verließ (soweit ich erinnere), bis heute . . . Und was für ein genialer Zufall: Damals stand genau die 94 1692 direkt hinter ihr, die heute (Vierzig Jahre später) ihren Platz im Museum Dahlhausen einnimmt und sie quasi verdrängt . . . Wer hätte das damals gedacht?
<634> Und nun kommen wir zum Grund, weshalb mich die 95 028 so besonders interessiert und ich immer so stolz war darauf, daß sie quasi vor meiner Haustüre in Bochum zu besichtigen war: Ich besitze seit vielen, vielen Jahren ein Lokschild von ihr! Nun kann ich die Lok also nicht mehr in meinem Umfeld bewundern, aber der Gedanke daran, daß sie möglicherweise wieder unter Dampf kommen könnte, ist ein vollwertiger Trost, mir gefällt ihr Lokschild dennoch auch heute noch so gut wie am ersten Tag . . .
<633> Und so werden wir sie aus Dahlhausen in Erinnerung behalten, das war die letzten Jahre ihr Platz im Museum

Der letzte IC 2012, der durchgehend von Oberstdorf kam (und dabei bis Plochingen mit zwei 218ern gefahren wurde):

<632> Hier sehen wir ihn in Duisburg, wo er mit satten, völlig unverständlichen 100 Minuten Verspätung die Ehre hatte! Unglaublich. Und dazu noch grafitiiverseucht an Lok und Wagen, eine Schande. In einem solchen Fall hätte damals die so geschmähte Bundesbahn eine Ersatzgarnitur eingesetzt. Ersatzgarnitur? Haha. Sowas altmodisches gibts doch schon lange nicht mehr . . .
<631> Im Führerstand der Lok hing ein Abschieds- Zuglaufschild für den 218- Einsatz ab Oberstdorf, der mit dem heutigen Tage Geschichte ist. Ob aber (wie geplant) auch tatsächlich Schluß ist mit den IC1- Wagen, das steht noch völlig in den Sternen, denn zum Beispiel der ICE L, der morgen den Zug hätte fahren sollen,.schonmal kaputt ist und kein Ersatz für ihn zur Verfügung steht . . . Arme Eisenbahn . . . Ich kann es nicht fassen . . . Wir werden in den nächsten Tagen noch so manche Überraschung erleben, weil bis heute keine ausreichende Zahl von L- Talgos zur Verfügung steht und noch keine einzige für den Zug gedachte Lokomotive . . . Das Thema Talgo tendiert im Augenblick eher zum Begriff “Chaos” als zum Wort “Erfolg” . . .
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Update 08 07 26

Die Tage der letzten lokbespannten Wagenzüge mit klassischen IC1- Wagen sind gezählt. Heute fuhr einer der letzten verbliebenen Züge mit der ehemals weißen und nun grauen 101 013, die damit eindrücklich zeigt, warum nicht mehr 101er in diese Farbgebung versetzt wurden:

<630> Hier kommt der 2012 aus Oberstdorf, der seit Plochingen die graue 101 013 als Zuglok hat, mit einer Dreiviertelstunde Verspätung durch Mülheim- Styrum geblasen, den nächsten Halt Essen vor Augen
<629> Der Steuerwagen hatte wohl ein Aua, was beim Gesamtzustand nicht allzusehr verwundert. Es ist der Bpmmbdzf 91 148
<628> Schneller Beifang war 146 119, die ich auch mal einstelle, weil ja nicht jeder unserer Leser eine 146.1 vor der Haustüre hat, vielleicht ist diese Komposition, die bei uns Alltag ist, woanders interessant
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Update 07 07 26

Was ist eine preußische T 16.1 ? Okay, das muß man jüngeren Fans erklären: Wir reden von einer Dampflok. Von einer, die in allen Ecken des Ruhrgebiets alltäglich war und sowohl im Rangierdienst, wie im leichten Pz- Dienst zum Zuge kam, die letzten (in Hamm) wurden 1973 abgestellt. Es ist eine Lok der Baureihe 94, wie die T16.1 aus der Länderbahnzeit nach 1925 hießen:

<627> Hier erreicht die Überführung das Ruhrgebiet an der Lotharstraße in Duisburg und wird noch weiterrollen nach Bochum- Dahlhausen ins Museum. Dort wird sie die langjährige, ebenfalls aus Länderbahnzeiten stammende Kollegin 95 028 (eine preußische T20) ablösen, die nach woanders umzieht und zu der es Gerüchte gibt, sie könnte eventuell aufgearbeitet und wieder betriebsfähig werden
<626> Schauen wir uns den Überführungszug genauer an. Da fällt doch gleich dieser schnuckelige Güterwagen auf, der eine HU vom 24.10.22 hat und sehr gepflegt aussieht (wie eigentlich alle Fahrzeuge der PRESSnitztalbahn). Aber was sehen wir denn da bei der Nummer ??
<625> Da geht doch gleich das Herz des 001- Sammlers auf! Denn “000” ist ja noch seltener und exotischer als die 001 . . . Der hat tatsächlich die Nummer 49 80 120 0 000-2 und die Gattung Gos. Das dürfte aber nicht die ursprüngliche Nummer sein, die ich vergeblich in der Datenbank gesucht habe . . . ich komme da nicht weiter, vielleicht kann Jemand helfen, der sich nicht so dumm anstellt wie ich? JA KLAR, es hat gar nicht lange gedauert . . . Dank an Dietmar: Es ist wohl ein Wagen des Baujahrs 1945, der bei der Bundesbahn die Nummer 21 80 140 5056-9 hatte und 1986 zum Bahnhofswagen 72868-3 wurde. Irgendwann ging er an die PRESS und wurde bis 2022 gründlich aufgearbeitet, nun ist er eben als klassisches Schmuckstück unterwegs!
<624> Dann kommt das Objekt der Überführung, die preußische T16.1. Sie hatte nach 1925 die Nummer 94 1692 und nach 1968 die EDV- Nummer 094 692-1, die heute auch korrekt angebracht ist. Offensichtlich ist die Lok für Dahlhausen nochmal etwas fein aufgehübscht worden, wobei man sich durchaus Mühe gegeben hat
<623> Dahinter laufen zwei Bremswagen der Gattung Uxx. Sie haben die Nummern 40 80 9400 977-1 und 917-7
<622> Und dahinter läuft das mitgeführte Hotel für die Mannschaft, ein Wohnschlafwagen 60 80 9925 397-3

Mindestens einmal war sie bereits dort, nämlich zum Beispiel bei der großen Fahrzeugparade zu den Feierlichkeiten im Jahre 1985:

<621> Das ist “unsere” 94, die ab sofort wieder in Dahlhausen ist und dort verbleiben soll. Sie war 1985 mustergültig optisch (aber nicht betriebsfähig) aufgearbeitet worden für das 150- jährige Bahnjubiläum in Deutschland

Die Lok ist aktuell beschildert mit Bundesbahn- Nietziffern, also in der Epoche bis 1968. Und sie trägt aktuell die Bw- Beschilderung “BD Hamburg” mit “Bw Rothenburgsort”. Das ist absolut authentisch, denn die letzten Jahre als Betriebslok verbrachte sie genau dort. Dazu gibt es ein zufälliges, sehr altes Foto von Peter Giese, das möglicherweise auch die 94 1692 zeigt:

<620> Peter war Anfang 1972 mit der S- Bahn in Hamburg unterwegs und immer knipsbereit, was plötzlich wichtig wurde: Bei der Vorbeifahrt am Bw Rothenburgsort konnte er durch die Scheibe der S- Bahn hindurch ein schnelles Foto schießen, das die Zeitläufe überdauert hat und sehr schön die damalige Situation in vielen deutschen Bw dokumentiert = Die Dampfer sind weniger geworden, aber noch nicht wegzudenken, auch einige 94er sind noch im Bestand und werden auch genutzt, sichtbar ist vorne die 094 307-6, ehemalige 94 1307, die wenige Tage später als die 1692 abgestellt werden wird, aber nicht überlebt hat. Die Chance ist sehr groß, daß unter den sichtbaren 94ern auch unsere 1692 steht!
<619> Ich selber sah sie wieder Anno 1994, da aber sah sie nicht mehr so gut aus, denn sie hatte großes Pech: Beim Brand im Lokschuppen Hamburg- Wilhelmsburg im Oktober 1994 war sie stark beschädigt worden, konnte aber dennoch erhalten werden
<618> Ich sah sie noch ein weiteres Mal 2011 bei der Rennsteigbahn, und nun also in Dahlhausen
<617> Das sind ihre Baudaten (Nachguß des Fabrikschildes). Wer aktuell ihr Besitzer ist, ist nicht so ganz klar, mein letzter Stand lautet “Rendsburger Eisenbahnfreunde”
<616> Im März 1996 sehen wir 202 347 in Zella- Mehlis, aus ihr wurde die “204 347” der MTEG
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Update 06 07 26

Heute standen “Belastungsfahrten” der renovierten Hauptbahn Hagen- Wuppertal- Köln an, und dafür waren zwei schwere Schotter- Sonderzüge zusammengestellt worden, die mit jeweils zwei Loks im Sandwich Pendelfahrten machen sollten. Nun, es lief nicht alles “rund”, ein Zug schwächelte etwas, aber es wurden (so meine Kenntnis) keine größeren Fehler gefunden, sodaß die Strecke in den nächsten Tagen wie geplant wieder eröffnet werden kann für den normalen Verkehr. Ein paar Bilder dieser besonderen Aktion konnte ich knipsen:

<615> Der erste 2200- Tonnen- Belastungszug, der mir vor die Flinte fuhr, war dieser hier mit der AixRail- G2000 272 205. Sie war es, sie auf der Rückfahrt nach Köln später etwas schwächelte und ersetzt wurde. Am Haken hat sie einen langen Zug aus beladenen Faccns “Schottertüten”
<614> Am anderen Ende lief die aufgebügelte Railsystems- Riesenlok 159 234
<613> Was ich noch nicht ahnen konnte: Diesen Zug sah ich nur einmal trotz seiner mehrfachen Pendelfahrten
<612> Und dann kam der zweite Umlauf der Balastungszüge, der (für mich) besonders interessant war, denn er hatte eine 001- Lok dabei = Die 248 001 von Railsystems aus Gotha. Auch sie war aufgebügelt und testete gleichzeitig die Fahrleitung
<611> Am anderen Ende wurde sie unterstützt von 272 407 der Firma AixRail
<610> Und diesen Zug konnte ich zweites Mal sehen, als er wieder zurückkam von Köln
<609> Und damit ging auch 248 001 ein zweites Mal ins Netz
<608> Zusätzlich gab es auch noch einen “Personenzug”, allerdings als Gummibahn auf der falschen Seite der Lärmschutzwand in Opladen: Wir sehen die RB48 von Köln via Opladen nach Wuppertal

Natürlich gab es Beifang nur auf der Güterstrecke, die Hauptbahn war ja noch gesperrt für den normalen Verkehr; Ich zeige hier eine Auswahl aus dem für einen Montag doch recht guten Angebot

<607> Eine dritte G2000 tauchte plörtzlich auf: Die 273 018 der Kreisbahn Siegen- Wittgenstein
<606> Eine Lok kam vorbei, die ich für ein Neufahrzeug gehalten hätte, aber weit gefehlt, sie hat eine Abnahme vom 17.06.25 angeklebt, ist also schon ein Jahr alt = Es ist 188 105 von Northrail
<605> Sie hier hat schon eine lange Vergangenheit bei der HGK hinter sich = 185 632 von Transflex
<604> Auch eine West- V100 tauchte auf = Die bis vor kurzem noch altrote 212 047 von Monti Gleisbau
<603> Gleich darauf eine weitere gelbe Frau Hundert: 212 097 vom DB- Gleisbau aus Wedau
<602> Und der Aluzug nach Voerde mit 218 396 war im Angebot
<601> Und dann ist auch noch sie hier erwähnenswert: Eine 193! Wir sehen die (3)193 906 von Stern und Hafferl aus Österreich
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Update 05 07 26

Gleich mehrere Informanten riefen mich am Morgen an: Da steht was in Wedau, was dich bestimmt interessiert . . . Das stimmte, aber es ergab sich ein Problem, seht selbst:

<600> Tatsächlich stand am alten Bahnsteig Duisburg- Entenfang die S-Bahn-farbene 143 175 von ITX abgestellt zur Wochenendruhe. Sie stand aber etwas ungünstig da und wäre viel besser von der anderen Seite aus knipsbar, aber das ist unmöglich: Vermintes Gelände. Unmöglich? Ich hatte da eine Idee . . .
<599> Erstmal schaute ich mir die Lok aus der Nähe an, wenn man schon solch eine Gelegenheit bekommt, aber ein bestimmter Gedanke reifte
<598> Sehr schön, diese Lok, und korrekt historisch aufgearbeitet, auch wenn diese 175 nie vorher in dieser S- Bahn- Farbe des Ruhrgebiets (und Nürnbergs) unterwegs war, zahlreiche andere Schwestern hatten genau dieses Outfit viele Jahre lang
<597> Hier ist der Eigentümer genannt

Aber wie sollte ich nun auf die andere Seite kommen, was eigentlich nicht geht ?

Es brauchte etwas Phantasie, etwas Glück und die richtige Idee, um Jemanden anzutreffen, der meine höfliche Frage beantworten konnte, dann war es doch möglich, mit Genehmigung und etwas Hilfe an die andere Seite der Lok heranzukommen, ohne ein einziges Gleis übertreten zu müssen . . .

<596> Naja, das Unkraut stört, aber man kann nicht alles haben
<595> Das ist also ein unmögliches Bild . . .
<594> Wer sagts denn? Genau passend kam auch noch ein Güterzug um die Ecke, geknipst an einer Stelle, an der ich nie vorher war und die wohl so ohne weiteres auch nie mehr erreichtbar sein wird. Früher gab es an dieser Stelle einen Dienstweg über alle Gleise, aber den gibts nicht mehr, und das Herüberlaufen ist völlig unmöglich und lebensgefährlich, bitte gar nicht erst versuchen!
<593> Das ist der bekannte Fotopunkt am (aufgelassenen) Bahnsteig vom Entenfang, hier mit der 193 275, die “Im Auftrag der Natur” unterwegs ist, und der liegt der Fotostelle aus dem letzten Bild genau gegenüber, dazwischen liegen aber gut 20 Minuten Fußmarsch
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Update 03 07 26 mit Nachtrag vom 05 07 26

Zum Monats- und gleichzeitigen Quartalswechsel gab es mehrere Fotomotive, die neu ins Archiv kamen und von denen ich einige hier zeige, auch von Zulieferern, denen ich an dieser Stelle herzlich danke:

<592> An einem der allerletzten “lokbespannten Wagenzüge mit IC1- Wagenmaterial” (so die amtliche Definition aus Bundesbahn- Zeiten) hing heute mal wieder die Werbelok 101 127 mit dem dargestellten Triebwerk der 01 066 – Es ist wohl eine der ungewöhnlichsten, aber auch schönsten Werbeloks aller Zeiten (wie ich finde)
<591> Seit dem 1. Juli 26 fahren dem Vernehmen nach keine Taurus- Loks (von HectorRail) mehr an den Flitzeflix- Zügen, stattdessen sind ziemlich neue Akiem– Vectron im Einsatz, von denen wir hier die 7193 010 sehen
<590> Die Lok trägt Farbe und Logo des Eigners Akiem, aber die Halterkennung “D-FLIX” für den derzeitigen langfristigen Mieter. Auch die Nummer des ersten hier sichtbaren Wagens ist bekannt = Ein Bmmpz D-TAL 51 80 84-90 025-8 ex DB
<589> Am Tag zuvor konnte bereits eine solche Lok am Flitzeflix beobachtet werden, nämlich 7193 004 in Düsseldorf
<588> Und bei ihr konnte der neue Halter eindeutig dokumentiert werden
<587> Drei Fahrzeuge “Mireo Smart Plus B” von Siemens Uerdingen sind seit wenigen Tagen in Mettmann bei der Regiobahn beheimatet und im Testeinsatz. Sie sollen eingesetzt werden auf der RE47 von Düsseldorf nach Remscheid- Lennep via Müngstener Viadukt. Hier sehen wir den 2564 001, der ein paar Umläufe auf der S28 zum Kaarster See fahren durfte
<586> Hier die NVR- Nummer, die darauf hindeutet, daß sich der Wagen noch im Eigentum der Siemens AG befindet und verleast ist
<585> Meiner Kenntnis nach ist der neue Fahrzeugtyp (noch) nicht als Ersatz für die schon betagten Integral- Triebwagen vorgesehen, würde aber auf der S28 ein gutes Bild abgeben, dann wären hier Vorgänger und Nachfolger gemeinsam auf einem Bild – So weit ist es aber noch nicht
<584> Für im Moment sind es nur Testeinsätze auf der S 28
<583> Eine Stunde vorher war der 001 schonmal zu sehen und summt hier gerade nach Kaarst
<582> Aber nicht, ohne seine eindeutige Identität dazulassen . . . allerdings: Ein Abnahmedatum habe ich nicht gefunden
<581> Auch der Wagen 2564 002, der war am 2. Juli bereits (testweise) unterwegs, und zwar tatsächlich als RE47. Er fährt hier gerade aus Düsseldorf nach Remscheid-Lennep, wo er mit dem aufgebügelten Stromabnehmer nicht hinkommen wird, bis dort wird er im Akkubetrieb fahren wie ganz weit damals die “Steckdosen-IC” ETA 515, an die hier gewissermaßen angeknüpft wird
<580> Hier deutlich sichtbar die ZZA (Zugzielanzeige) mit der Bezeichnung “RE47” nach Lennep für den 2564 002
<579> Und hier die Vergößerung für die Zweifler mit der genauen Fahrtstrecke
<578> Und auch der dritte Wagen 2564 003 war mal kurz zu sehen, wenn auch sehr ungünstig weit dahinten, aber die Nummer war eindeutig lesbar
<577> Auch der schöne Werbewagen der Regiobahn Mettmann war heute unterwegs = 609 101 “Vt 101”
<576> DAS ist doch wohl mal ein Ding! Die 1066 in Düsseldorf! Und das als sehr altes Foto, wie kann das denn? Nun, regelmäßige Leser dieser Seite wissen natürlich mehr, die Geschichte hab ich schon einmal dargelegt . . .

Da schiebe ich noch ein besonderes Bild von mir hier rein. Es zeigt einen planmäßigen Reisezug der Deutschen Reichsbahn der DDR im Jahre 1985 im Bahnhof Güsten, Zuglok ist die allseits bekannte 41 1185-2, seht mal:

<575> Die Geschichte dahinter: Ich habe “alle” meine alten Dias gescannt. ALLE? Nein, leider nicht. Es gab ein paar Dias, die damals auf Reisen waren (ausgeliehen) und es gab ein paar Dias, die damals nicht mehr aufzufinden waren in einem Gerümpelkeller und die erst wieder ans Tageslicht kamen, als der Scanner schon verkauft war. Und nun hat mir ein Freund eine Balgenkonstruktion mit einem Macroobjektiv geliehen, mit der der man Dias digitalisieren kann, indem man sie einfach abfotografiert mit der vorhandenen Digiknipse! Und dieses Bild hier ist der erste Versuch eines abfotografierten Dias aus dem Jahre 1985 (es ist zwar “84” einkopiert im Bild, aber es muß aus 1985 sein, da die Lok 1984 noch nicht in Güsten war). Das geht vielleicht noch etwas besser mit den Farben, vielleicht kann man hier auch die KI einsetzen . . . Jedenfalls scheint die Technik dahinter ganz gut zu funzen, wie man neudeutsch sagt, also erstmal herzlichen Dank fürs ausheihen an Eberhard K, wir werden demnächst noch mehr solcherart digitalisierte alte Schätze sehen (wenn alles klappt)

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<574> Auf dem Weg in den wohlverdienten Urlaub hat Steffen die “155 053” angetroffen in Lutherstadt- Wittenberg
<573> Aber natürlich ist dies nicht die wirkliche 155 053, aondern vielmehr die echte 155 179, die bei der PRESSnitztalbahn die interne Nummer “155 053” bekommen hat. Im übrigen sehen wir hier auch ihre HU- Daten
<572> Der gepflegte “Kabelccontainer” stand dort zur Pause
<571> Einen Tag vorher hat Steffen zwei 101er im Bw Köln Bbf angetroffen, wo man als Normalsterblicher nicht mehr hineinkommt. Beachte die besondere Kupplung der 101 094 im Vergleich zur normalen Kupplung der 075 = Die 094 trägt den Schaku- Adapter zum abschleppen eines ICE- Zuges
<570> Auch die Maus- Lok von TRI war anwesend, die aber eigentlich die Elefanten- Lok ist, denn sie entstand zum Jubiläum des kleinen Elefanten (nicht der Maus)
<569> Und der Klassiker aller E10 stand dort abgestellt
<568> Zusätzlich noch zwei 145er, die ebenfalls nun zu TRI gehören
<567> Und von denen diese hier bereits in den TRI- Farbtopf gefallen ist
<566> Auch 111 037 hört nun auf das Kommando von TRI; Vielleicht bekommt auch sie einen Neulack, wer weiß

In KÖNIGSWINTER am Rhein hatte ein unvorsichtiger Bagger die Fahrleitung der Bahn berührt und beschädigt, ein folgender Güterzug hat dann ein großes Stück der Fahrleitung heruntergerissen. Dadurch bekam der als Pz fahrende 1440 230/730 eine Überspannung auf die Motoren, die er nicht vertrug, wodurch er auf freier Strecke (mit Fahrgästen) liegenblieb. Dann wurde 1440 234/734 herangeholt als Rangierfahrt und genau neben den Havaristen gestellt, damit die Fahrgäste umsteigen konnten in den noch fahrfähigen Zug. Von einer solchen Betriebssituation mal Bilder zu bekommen, dürfte selten sein . . .

<565> Hier stehen die beiden Züge nebeneinander bei Königswinter, der Havarist links im Regelgleis und rechts der Evakuierungszug . . . Es lief geübt und professionell ab, Niemand wurde verletzt, alle Reisenden errreichten später ihr Ziel (wenn auch mit etwas Verspätung)
<564> Hier sehen wir die Rampe für den Fahrgastwechsel, die unter normalen Umständen für Rollstühle gedacht ist
<563> Und dann haben wir noch ein aktuelles Bild aus Rotterdam, wo immer noch mehrere V100 aus DDR- Zeiten fleißig im täglichen Dienst stehen als robuste Rangierloks. Wir sehen die RRF 22, hinter der sich die 203 022 verbirgt, und hinter dieser steckt die vormalige 202 527 vom Baujahr 1973 !
<562> Hier sehen wir den aufgeräumten, sehr modernen Führerstand der ehrwürdigen Ost- V100 = Nun läßt sich die Lok mit einem Joystick bedienen, nicht mehr mit dem klassischen Handrad eines Trabis
<561> Eine der letzten 218 aus Niebüll, die sich als besonders zuverlässig erwiesen hatte, bekam die Ehre, eine Deutschlandreise mit einem Messzug absolvieren zu dürfen: Sie war tagelang unterwegs in der ganzen Republik, aber Niemand hatte ihre vorgesehenen Fahrzeiten, sodaß es immer Zufall war, wenn sie mal irgendwo gesichtet wurde. So traf Steffen sie in Koblenz an, wo dieses Bild entstand. Später war sie auch in meiner Gegend, aber ich wußte Nix davon . . . und dann war sie wieder zurück in Niebüll und wurde dort sofort wieder ersatzweise an Autozügen eingesetzt, obwohl es offiziell doch keine 218 mehr gibt im Syltverkehr . . . C´est la vie . . . Sellerie . . .

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Update 01 07 26

<560> Dies ist die Einfahrt in Essen Hbf bei der ersten Runde, vorne läuft der Kopf 420 484
<559> Und es ergab sich dieses Motiv mit dem Vorgänger (Et 420) und seinem direkten Nachfolger (Et 422)
<558> Schon nach wenigen Minuten setzte der schöne Triebwagen seine Fahrt wieder fort zurück nach Düsseldorf. Dabei HÄTTE dies eine schöne Aufnahme werden können, wenn nicht im allerletzten Moment dieser Heini ins Bild geturnt wäre, dem die Reihe von Fotografen völlig egal war. “Rücksichtnahme” ist eben kein in Deutschland weitverbreiterter Begriff . . . Nun hätte ich ja theoretisch am Nachmittag nochmal die Chance gehabt bei der zweiten Runde, aber da lag etwas anderes an, das mindestens genauso selten war . . .
<557> Der gewünschte Zug kam allerdings nur ohne Sonne daher und es gab ein Bild bei 38 Grad OHNE Sonne. Wir sehen die neu für die WFL aufgearbeitete Lok 143 597 in den alten S-Bahn-Farben des Ruhrgebiets und damit durchaus eine typische Lok, allerdings völlig untypische Wagen für diese Gegend. Diese Wagen aus den Regierungs- Sonderzügen der DDR sind im Originalbeitrag ausführlich einzeln dargestellt mit den genauen Wagennummern
<556> Daß sich die Lok 143 597 hier gut auskennt, beweist dieses Bild aus 2014: Hier durcheilt sie mit hoher Geschwindigkeit den Duisburger Bahnhof auf Gleis 9 und hat im Führerstand den Grund angezeigt, weshalb sie hier durchfährt und nicht anhält = Sie ist als S6 unterwegs nach Essen, also als Umleiter in Duisburg, und dann darf sie “natürlich” nicht hier halten mit ihren x- Wagen, die schon längst wieder aus dem Alltag verschwunden sind . . .

Hier der Link zum Originalbeitrag im zweiten Quartal 26

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Dank für Euer Interesse

und schaut unbedingt auch in die älteren Quartale und Jahre,

. . . denn dort gibt es sicherlich ne Menge Überraschungen

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